Fachbereich Religion

Rozen gibt Einblicke in ihr Leben

Rozen zu Besuch

 26.09.2018


Das Thema Islam im katholischen Religionsunterricht

 

Der katholische Religionskurs der Klasse 8a ist sich einig: Höhepunkt des unterrichtlichen Themas „Islam“ war der Besuch von Rozen. Rozen ist eine syrische Muslima, die mit dem ersten Flüchtlingstruck 2015 Hanau erreichte. Frau Weitzel suchte und fand schließlich im Vorfeld diesen Kontakt.

 

Das Treffen mit Rozen (von Nicole R.):

 

Wir haben uns etliche Wochen vor Rozens Besuch viele Gedanken über den Islam gemacht und dazu auch eine Hausarbeit erledigen müssen. Viele Fragen, die uns beschäftigt haben, hatten wir für das Treffen mit Rozen aufgeschrieben.

 

Der Tag: 26.09.2018

 

Zwei Mädchen der Klasse haben im Religionsraum alles für den Besuch vorbereitet. Viele haben etwas Süßes mitgebracht und auf eine Art Tisch hingestellt. Aus der Cafeteria haben wir Teller und Gläser erhalten. 

Rozen hat uns auf alle Fragen geantwortet, auch wenn sie manches auf Englisch erklärt hat und ein paar Sprachfehler im Deutschen hatte. Eine Frage war zum Beispiel: Warum trägst du ein Kopftuch? Sie hat uns etwas an die Tafel geschrieben, was auf Arabisch war und das Glaubensbekenntnis gesagt. Sie ist nämlich aus Syrien. Die Zeit verlief schnell und wir mussten uns schon verabschieden. 

 

Der Tag: 26.09.2018 (von Emilia K.)

 

Im Rahmen des Religionsunterrichtes haben wir, katholischen Schülerinnen aus der Klasse 8a, am 26. September 2018 Rozen bei uns empfangen.

Als erstes haben wir ihren Empfang vorbereitet und den Raum dekoriert. Wir haben uns auch alle pünktlich getroffen, um pünktlich zu starten.

Rozen hat sich uns vorgestellt und als erstes von ihrer Flucht, ihrem Leben und ihrer Religion erzählt. Frau Weitzel, unsere Religionslehrerin, hat angefangen, Fragen zu stellen, weil wir anfangs erst einmal „auftauen“ mussten. Ich glaube, wir waren einfach auch irgendwie leicht aufgeregt und ängstlich. Aber nach ein paar Minuten war die Ängstlichkeit auch weg. Unsere meisten Fragen drehten sich um die Flucht mit ihrer Familie. Als wir dann aber soweit alle Fragen geklärt hatten, haben wir die Fragen zu ihrer Religion, die wir vorher schon vorbereitet hatten, gestellt. Die Fragen lauteten zum Beispiel, wie das Fest der Beschneidung (Ist das Fest im Islam wie bei uns die Taufe?) abläuft oder wie Muslime beerdigt werden.

Nach einer Stunde musste Rozen dann leider schon wieder gehen, um nicht ihren Deutschkurs zu verpassen. Vorher hatte sie uns noch ein paar arabische Wörter an die Tafel geschrieben und beigebracht. Das war sehr freundlich.

Am Ende war uns allen aber klar, dass wir Rozen unbedingt noch einmal treffen müssten. Dann könnten wir ja auch noch die offen gebliebenen Fragen klären, für die keine Zeit mehr gewesen ist.

Frau Weitzel meinte in der Abschlussrunde, dass sie die Idee hätte, dass wir Rozen in ihrer Moschee treffen könnten und sie uns noch zeigen könnte, wie sie betet.

 

Ich habe aus diesem Treffen mitgenommen und gelernt:

Meine Meinung zu Muslimen - dass es wichtig ist, nicht alle einfach zu verdächtigen, Böses zu wollen - wurde bestätigt. Dies lehrte uns Rozen mit ihrer freundlichen und fröhlichen Art. Außerdem konnte ich auch meine Sicht zum Kopftuch und zu der Religion allgemein ändern. Ich dachte immer, man müsste, warum auch immer, auf Abstand zu Muslimen gehen. Das Erlebnis kann ich nicht wirklich in Worte fassen, weil es sehr bewegend und interessant gewesen ist. Rozen, danke dafür!

 

Andrea Weitzel und ihre Schülerinnen


 

Entdeckungen in der Jacobuskirche

Entdeckungen in der Jacobuskirche

 30.09.2018


Die katholischen Schülerinnen der Klasse 6b beschäftigen sich derzeit mit Aufbau und Aufgaben, Leben und Lebendigkeit von Kirche und Kirchengemeinden. Die letzte Unterrichtstunde vor den Ferien verbrachten sie in der Jakobuskirche. Das beeindruckende Innere dieser barocken Kirche hält sehr viele Besonderheiten bereit. Viele Figuren und Gemälde laden mit großer Symbolkraft dazu ein, den dahintersteckenden Glauben zu entschlüsseln und tiefer zu verstehen.

 

Andrea Weitzel


 

Todesstrafe - Projekt der Jgst. 9 (kath. Religion)

Todestrafe

19.05.2018


Am 10.04.2018 haben wir, die katholischen Schülerinnen der 9. Klasse sich mit dem Thema „Todesstrafe“ befasst.
Den Projekttag haben wir mit dem Gebet „Von guten Mächten“ von Dietrich Bonhoeffer begonnen. Dieses Gebet schrieb Bonhoeffer im Gefängnis, als Gefangener vor dem unausgesprochenen Hintergrund der NS-Herrschaft und des Krieges.


Von guten Mächten treu und still umgeben,
Behütet und getröstet wunderbar,
So will ich diese Tage mit euch leben
Und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Noch will das alte unsre Herzen quälen,
Noch drückt uns böser Tage schwere Last.

Ach, Herr, gib unsern

aufgeschreckten Seelen
Das Heil, für das du uns geschaffen hast.
Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
Des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
Aus deiner guten und geliebten Hand.
Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
An dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
Dann wolln wir des Vergangenen gedenken
Und dann gehört dir unser Leben ganz.
Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
Die du in unsre Dunkelheit gebracht.
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.
Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
So lass uns hören jenen vollen Klang
Der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
All deiner Kinder hohen Lobgesang.
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag


Danach haben wir eine Umfrage gemacht, wer für und wer gegen die Todesstrafe ist. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass 5 von 30 Schülerinnen für die Todesstrafen waren und der Rest dagegen. Dass führte zu einer ausgiebigen Diskussionsrunde.
Die Ansprache zum Thema „Massemord“ führte zu Meinungsverschiedenheiten, die meisten Schülerinnen verstanden unter Massenmord einen gezielten Anschlag auf Menschengruppen. Dennoch wurde uns klar, dass auch Massenmord z.B. durch Unternehmen entstehen kann. Wie das weltweit bekannte Unternehmen Nestle, dass Angestellten einfach das Wasser zum Trinken abstellt.
Auch wir haben einen Teil zu Massenmord beizutragen, denn wir töten auch auf eine Art und Weise unsere Umwelt und gleichzeitig unseren Lebensraum, wenn wir z.B. den Müll nicht umweltfreundlich entsorgen.
Nach einer ausgiebigen Diskussionsrunde schauten wir den Film “The Green Mile“.
Die Hauptpersonen im Film:
Paul: war ein Gefängniswärter und für die Hinrichtungen zuständig. Er hatte zu dem Zeitpunkt als ein neuer Sträfling in den Gefängnistrakt kam, eine Harnröhren Entzündung.
John Coffey: war ein großer, schmächtiger schwarzer Mann. Er kam in den Todestrakt, weil er verurteilt wurde, zwei Kinder umgebracht zu haben. Er hatte Wunder Kräfte, und konnte verschiedene Krankheiten heilen. Im Laufe des Filmes heilte er nicht nur Paul von seiner Harnhören Entzündung, sondern auch die Frau des Gouverneurs, die an einem Hirntumor erkrankt war. Am Ende stellte sich heraus das John Coffey unschuldig war. Er wollte die Mädchen mit seinen Kräften heilen und ihnen nichts schlechtes. Dennoch wollte er am Ende freiwillig hingerichtet werden, weil er mit seinen Kräften nicht mehr leben wollte und sonst ein unendliches Leben hätte.
Percy: war der Neffe von der Frau des Gouverneurs, und wurde als Gefängniswärter eingestellt. Er war ein herzloser Mensch und hatte die Gefangen gequält. Bei einer Hinrichtung hatte er den Schwamm, der normalerweise auf den Kopf der Person gelegt wird, nicht nass gemacht. Das machten die Gefängniswärter immer, dass der Strom schneller in das Gehirn fließen konnte.
Schaut euch den Film gerne auch an ;)

Nach dem der Film fertig war, schauten wir noch eine Doku über Hinrichtungen in der ganzen Welt. In der Doku ging es vor allem darum, dass mehr schwarze Menschen hingerichtet werden, als weiße Menschen.
Die Organisation Amnesty International setzt sich daher für Gefangene ein, die unberechtigt verurteilt wurden. Mittlerweile haben schon ca. 104 Staaten die Todesstrafe abgeschafft.
7 Staaten sehen die Todesstrafe nur dann für notwendig, wenn ein Kriegsverbrechen vorliegt.
30 Staaten haben die Todesstrafe in der Praxis abgeschafft, aber noch im Gesetz stehen.
57 Staaten halten noch an der Todesstrafe fest.

Wir stellten fest, dass ein Drittel der Weltbevölkerung nicht hinrichtet. Die restlichen Staaten lassen Menschen noch hinrichten.

Danach teilten wir uns in Gruppen auf und befassten uns mit verschiedenen Themen:
·         Methoden der Todesstrafe: z.B. Giftspritze, Gaskammer, Erhängen, Erschießen, Enthauptung
·         Unschuldig verurteilt: am Beispiel von einem Mann der zu Unrecht durch die Giftspritze verurteilt wurde.
·         Organisationen: z.B. Amnesty International setzt sich weltweit gegen die Todesstrafe ein.
·         Todesstrafen in Diktaturen: z.B. um viel Macht zu bekommen

Unsere Ergebnisse haben wir auf Plakaten festgehalten, ihr könnt sie euch im Schulhaus anschauen.


Autoren: Alina Kogler, Milena Hoffmann, Sina Rohrbach (9b)

 

Religionsunterricht mit Lebensweltbezug - Kreativität in der Fastenzeit

Schülerinnen der 6. Jahrgangsstufe mit ihren selbst hergestellten Kreuzen

01.03.2018


Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Kirchenjahr“ hat der Religionskurs der 6a sich auch mit der Thematik Fastnacht, Aschermittwoch und Fastenzeit beschäftigt. Um in der Fastenzeit immer wieder an die Umkehr zu erinnern, haben die Schülerinnen Kreuze hergestellt, die sie nun immer präsent in ihrem Lebensumfeld liegen haben. Hierbei sind richtige Kunstwerke entstanden. Viele farbenfrohe, aber auch etliche Kreuze aus Naturmaterialien schmücken nun das Zuhause der Schülerinnen. Kurz vor Ostern werden die Mädchen selbst Osterkerzen gestalten, die sie dann in der Osternacht an der Osterkerze entzünden können.


Susanne Oetzel

 

Die Paulskirche - offen für unsere Schülerinnen

 

03.11.2017


Die Paulskirche: Offen für unsere Schülerinnen – Offen für Gott.

Derzeit erfahren die 5. und 6. Klassen die Paulskirche in einem ganz anderen Licht. Mehr oder weniger in der Dunkelheit begibt sich jeweils eine Klasse am Main entlang zur Paulskirche. Dort empfängt sie Pfr. Stickel. Er lädt die Mädchen ein, an ganz besonderen Orten in der Kirche nachzudenken… über sich selbst, die eigenen Wünsche und Erlebnisse. Für alles das, das ganze Leben ist Gott da – und schenkt die Paulskirche ganz viel Raum!



 

Utopien und Hoffnung im Religionsunterricht der Jgst. 9

03.11.2017

Im Rahmen des Religionsunterrichts der Klasse 9a (Hr. Dickmann) sollten sich die Schülerinnen mit der Frage auseinandersetzen, was eine Utopie eigentlich ist. Sie sollten erörtern, ob die  Vorstellungen von Martin Luther King eingetreten sind und einen einen Bezug der Utopien zum katholischen Religionsunterricht herstellen:


Nina Hofmann 9a:

 

Als Utopien werden Zukunftsbilder einer besseren menschlichen Gesellschaft bezeichnet, das Wort „Utopie“ stammt aus dem griechischen (grie. ou topos)   und bedeutet so viel wie „kein Ort“ oder „ Nirgendsland“.

  Die älteste Utopie wurde von Platon, einem griechischen Philosophen verfasst und wird „Politea“ genannt. Platon verfasste ebenfalls vier Tugenden die zur Erhaltung einer „Guten“   menschlichen Gesellschaft beitragen sofern sich jedes Mitglied dieser Gesellschaft daran hält. Die erste Tugend war die Mäßigung, sie war gegen Gier und Habsucht. Die zweite Tugend war die Tapferkeit, sie kämpft gegen das böse. Die dritte Tugend war die Klugheit, sie handelt besonnen und die vierte Tugend war die Gerechtigkeit, sie lässt jedem das seine zukommen. Auch Thomas Morus verfasste im 18. Jahrhundert eine Utopie/ Schrift genannt „Utopia“.      

Martin Luther King hielt Mitte der 1960er Jahre die Rede „I have a dream“, die Rede wurde Welt und steht noch heute lange nach seinem Tod für Gerechtigkeit und Frieden. Leider sind meiner Meinung nach nur wenige seiner Forderungen umgesetzt worden. Zu seinen Forderungen gehörte unter andere eine Abschaffung der Sklaverei, ein Wahlrecht für alle, Gerechtigkeit und die Beurteilung der Menschen nach ihrem Charakter und nicht nach ihrer Hautfarbe.  

Meiner Meinung nach steht der Bezug zwischen dem Katholischen Religionsunterricht und diesen Themen darin, dass beide Themen viel mit Hoffnung zu tun haben und die Hoffnung im Christentum ein wichtiges Thema ist.   Wir Christen glauben z.B.   an die drei Dimensionen: die persönliche Hoffnung, wir Christen hoffen auf genug essen, Erfolg und Glück. Die gesellschaftliche Hoffnung bezieht sich auf Frieden und Gerechtigkeit und die religiöse Hoffnung, sie bezieht sich auf ein Leben nach dem Tod usw.


Jana Hofmann 9a:


In den Religionsstunden haben wir  uns  in letzter Zeit mit Utopien und dem Thema Hoffnung allgemein beschäftigt.  Zum Beispiel die Hoffnung von Martin Luther King und so weiter. Als erstes will ich ihnen die Utopien etwas näher erklären. Utopien sind Vorstellungen von einem besseren und friedlichen zusammen leben der menschlichen Gesellschaft. Für jeden ist oder bedeutet die Utopie etwas anderes. Die erste Utopie wurde von Platon geschrieben. In ihr machte er auf die 4 Tugenden aufmerksam. Für ihn bedeutet die Utopie friedliches zusammenleben in der Gesellschaft, auf einander Rücksicht nehmen  und so weiter.  Für andere war die Utopie etwas anderes. Für Immanuel Kant zum Beispiel bedeutete die Utopie das jeder seinen Besitz aufteilt so dass es keine Bettler mehr gäbe weil ja niemand etwas besitzt. So gäbe es auch keinen Streit um Geld mehr. Dann könnten nach seinen Vorstellungen alle friedlich und glücklich zusammen leben. Utopien bedeuten für jeden Menschen etwas anderes, für jeden ist etwas anderes perfekt. Als nächstes haben wir uns mit Martin Luther King beschäftigt. Er hatte viele Wünschen und Hoffnungen. Er wollte seine Utopien verwirklichen in dem er  die hauptsächlich dunkelhäutige Bevölkerung dazu aufrief zu demonstrieren und so weiter. Er kämpfte für die Rechte der dunkelhäutigen Bevölkerung. Aber sind seine Wünsche und Hoffnungen, dass wofür er gekämpft hat eingetreten?  Er kämpfte zum Beispiel gegen die Sklaverei. Aber auch heute noch haben wir Sklaven auch bei uns in Deutschland. Sie müssen für uns arbeiten zum Beispiel putzen, Kochen oder als prostituierte arbeiten.  In den Gesetzbüchern sind die dunkelhäutigen zwar gleichberechtigt aber in den köpfen der Menschen gelten sie noch heute als minderwertig. In anderen Ländern werden dunkelhäutige immer noch diskriminiert.  Eins der besten Beispiele dafür ist Amerika.  Dort geht die Polizei immer noch mit Gewalt gegen dunkelhäutige vor egal ob es gerechtfertigt ist oder nicht. Also: seine Utopie ist leider nicht ganz in Erfüllung gegangen aber die Situation hat sich in vielen Bereichen gebessert zum Beispiel dürfen dunkelhäutige jetzt mit weißen in der bahn sitzen. Sie dürfen überall arbeiten und ihre Kinder dürfen zusammen mit weißen Kindern in die schule gehen. Natürlich gibt es noch viel weitere Bereiche in denen sich die Situation gebessert hat dies waren nur einige Beispiel dafür.  Der Zusammenhang zwischen diesen Themen und unserem Religionsunterricht. Ist die Hoffnung. Martin Luther King hat gehofft dass es den dunkelhäutigen irgendwann besser geht und sie mehr Rechte haben.  Er hat Hoffnung gesehen wo andere schon nur Schwarz gesehen haben. Er hat für seine Träume gekämpft  als andre schon aufgegeben haben und er hat seinen Traum zu mindestens teilweise wahr gemacht. Auch die Menschen wie Platon, Immanuel Kant, Karl Marx….hatten Hoffnung, Hoffnung das es irgendwann besser wird.  Das es der Gesellschaft besser geht. Sie hatten alle ihren persönlichen Traum, ihre Utopie die sie erfüllen wollten. Sie haben nie aufgehört zu hoffen und das verbindet diese Themen mit unserem Religionsunterricht. Sie haben die Hoffnung nie aufgegeben und das sollten wir auch nicht. Wir sollten immer hoffen das Gott bei uns ist und unsere Gebete erhört, dass er uns und unsere Familien beschützt. Solange wir noch an etwas glauben gibt es Hoffnung.


 

Zu Besuch bei Lalai Lama

Zu Besuch bei Dalai Lama - Jahrhunderthalle Frankfurt

13.09.2017


Schon seit einigen Jahren besuchen die beiden 10. Klassen der Mädchenrealschule St. Josef im Rahmen des Religionsunterrichts regelmäßig das Tibethaus in Frankfurt, um sich näher über den Buddhismus zu informieren. Ein Engagement, das nun belohnt wurde: Das Tibethaus hatte die rund 60 Schülerinnen sowie die Schülerzeitung JOSEFine der Schule eingeladen, mit dem Dalai Lama ins Gespräch zu kommen, der Mitte September in Frankfurt zu Besuch gewesen ist. Ursprünglich sollte das religiöse Oberhaupt der Tibeter das neue Tibethaus traditionell einweihen – weltweit gibt es nur noch ein weiteres in New York. Aber durch eine technische Störung kam das Flugzeug Seiner Heiligkeit zu spät in Frankfurt an. Das Gespräch mit insgesamt 1.800 Schülerinnen und Schülern aus 60 Schulen der Umgebung fand jedoch wie geplant am Mittwoch, dem 13. September, in der Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst statt und beschäftigte sich mit der Frage, was die Jugend tun kann für eine friedvolle und menschliche Zukunft. Malaika Lobello aus Klasse 10b der St. Josefschule kam dabei eine besondere Ehre zu: Sie durfte zusammen mit neun anderen Schülern und Schülerinnen auf der Bühne neben dem Dalai Lama Platz nehmen, eine Frage stellen und erhielt am Schluss für ihren Mut den traditionellen weißen Seidenschal von dem mittlerweile 82-jährigen Friedensnobelpreisträger überreicht. Ein einmaliges Erlebnis für Malaika und ihre Mitschülerinnen. Die vielen Eindrücke und Anregungen aus dem Gespräch wurden von den Schülerinnen im Unterricht ausgewertet.


 

Frankfurter Bibelhaus

La Loire à vélo !

22.03.2016


Am 22. März 2016 begaben sich die 5. Klassen auf eine besondere Entdeckungsreise. Im Frankfurter Bibelhaus erlebten sie einiges vom Leben zur Zeit Jesu und Abrahams. Außerdem erfuhren sie von der spannenden Entstehungsgeschichte unserer Bibel.


 

Moscheebesuch

Moscheebesuch

01.03.2016


Unser Moschee-Besuch (Lara, Lydia, Mara 7a)


Der katholische Teil der Klassen 7a und 7b besuchte am 1. März 2016 die Moschee in Hanau.


Wir wurden am Morgen sehr höflich von Herrn Yilmaz, dem Leiter des muslimischen Arbeitskreises, empfangen. Die „Milli Görüs Moschee“ sah von außen zunächst nicht wie eine typische Moschee aus, aber von innen war sie sehr schön ausgestattet.


Im Gebetsraum der Männer hatten uns Herr Yilmaz und seine Tochter eine Präsentation vorgestellt und unsere Fragen herzlich beantwortet. Am Ende bekamen wir leckere Snacks und türkischen Tee angeboten. Im Großen und Ganzen war der Tag sehr schön und aufschlussreich.


 

Fairknüpft

Fairknüpft

Wettbewerb „fairknüpft: Fairer Handel – faire Arbeit“


Das Neue Jahr hat uns das Ergebnis gebracht: Leider haben wir nicht gewonnen! Aber immerhin haben wir es unter insgesamt 155 Einsendungen beim Online-Voting auf Platz 12 geschafft! Darauf sind wir stolz und haben unsere Teilnahmeurkunden nun per Post erhalten. Wir danken allen, die uns unterstützt und für uns abgestimmt haben!


Unsere Gedanken zum Fairen Handel wollen wir weiterspinnen: in einem der nächsten Schulgottesdienste und auch beim Besuch des Großauheimer Weltladens, der dieser Tage in einen neuen Laden am Rochusplatz zieht. Außerdem lohnt es sich zu entdecken, dass auch an unserer Schule immer mehr faire Produkte zu kaufen sind - z. B. Schulsachen am Schulkiosk. Und dann… warten wir auf den nächsten Wettbewerb… ;)


 

Christen verändern die Welt

Christen verändern die Welt

16.10.2015


Die Klassen 5a und 5b haben sich im Rahmen des katholischen Religionsunterrichts, mit dem Thema auseinandergesetzt, wie wir als Christen die Welt verändern können. Dabei entstand eine Präsentation über Elisabeth. Außerdem drehten die Schülerinnen einen kurzen Film, in dem sie ein Interview mit Damian Deveuster nachspielten.


 

Fairtastisch

Fairtastisch

Think before you buy!


09.07.2015


Mit diesem zugleich originellen wie tiefgründigen Gruppennamen nimmt der Kurs Katholische Religion der Klasse 7b am Jugend- und Schulwettbewerb „fairknüpft: Fairer Handel – faire Arbeit“ teil. Dieser Wettbewerb ist ausgeschrieben von christlichen Institutionen wie Misereor, Brot für die Welt und dem BDKJ (Bund der Deutschen katholischen Jugend) – www.jugendhandeltfair.de


Die Mädchen informieren sich  daher derzeit im Unterricht über die Zusammenhänge und Problematik des globalen Handels. Sie erforschen die Hintergründe, wie beispielsweise die Entscheidung für den Kauf einer Tafel Schokolade hier die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen in Kolumbien beeinflussen kann… oder welche Weltreise eine Jeans hinter sich hat, bis sie in unserem Kleiderschrank landet. Das biblische Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg regt an, danach zu fragen, was Fairness und Gerechtigkeit bedeuten. Rollenspiele, Gruppenarbeit und die Erstellung von Plakaten erleichtern es, sich auch in diesen heißen Tagen noch mit solch komplizierten Inhalten auseinanderzusetzen.


Höhepunkt war jedoch der Bildervortrag einer Schülerin, die auf sehr beeindruckende Weise von dem Leben und der Reisernte ihrer thailändischen Familie erzählte. Mit vielen Fragen der Schülerinnen im Gepäck wird sie die Sommerferien in Thailand verbringen…


Wie die Mädchen gemeinsam entschieden, werden ihre Antworten eine Grundlage für den Wettbewerbsbeitrag bilden. Welche kreative Aktion sich dafür entwickeln lässt, wird daher unsere erste Frage nach den Sommerferien sein.


Andrea Weitzel


 

Zu Besuch in der Hanauer Moschee

Zu Besuch in der Hanauer Moschee

Am 21. April 2015 waren wir zusammen mit unserer Parallelklasse zu Gast in der Hanauer Milli Görüs Moschee,  die sich in der Gärtnerstraße 30 befindet. Durch diesen Besuch haben wir viele Eindrücke vom Islam sammeln können, zu denen wir Fragen beantworten sollten:

 

Welche neuen Informationen über den Islam hast Du gewonnen?

Ich habe erfahren, dass das Freitagsgebet am wichtigsten für die Muslime ist. Vor unserem Moscheebesuch wusste ich noch nicht, dass dieses nicht verschoben werden darf. Das heißt, entweder man verrichtet dieses Gebet an diesem Tag zu einer festgelegten Uhrzeit oder man hat es sozusagen "verpasst".

 

Was von den Erzählungen der Muslime/ Muslimas über die Ausübung ihrer Religion hat Dich am meisten beeindruckt, berührt, bestürzt,...?

Am beeindruckendsten fand ich es, zu erfahren, dass an "größeren Ereignissen" mehr als 1000 Muslime in die Moschee gehen, um dort ihr Gebet zu verrichten. Außerdem fand ich es toll, dass uns Stellen aus dem Koran auf Arabisch vorgelesen wurden, die sie dann nochmal auf Deutsch übersetzt haben. Dadurch hat man sozusagen die Original-Fassung gehört und da diese übersetzt wurde, haben wir sie auch wirklich verstanden.

Christina Taraj, Klasse 7b

 

Welche neuen Informationen über den Islam hast Du gewonnen?

Ich habe erfahren, dass die Frauen Kopftücher tragen, weil es eine Plicht ist. Es hat nichts mit Kälte oder Wärme zu tun. Bevor man in die Moschee geht, muss man die Schuhe ausziehen, weil sie einen sauberen Ort zum Beten brauchen. Männer und Frauen haben getrennte Gebetsräume, weil sie sich gegenseitig nicht stören sollen. Außerdem haben sie keine Bilder in der Moschee, weil es im Islam verboten ist, Bilder von Gott zu haben.

 

Was hast Du über das Leben der Muslime/Muslimas hier in Hanau erfahren?

Ich habe erfahren, dass es in Hanau sieben Moscheen gibt. Jeden Freitag gibt es das Freitagsgebet.  Es ist im Islam das wichtigste Gebet. Es ist so wie bei uns Christen der Sonntag. Doch sie können nicht immer zum Freitagsgebet kommen, weil sie arbeiten müssen. Sie versuchen es zu ändern, dass sie jeden Freitag zum Gebet kommen dürfen. Außerdem dürfen sie nicht zu spät kommen. Bei anderen Religionen ist das wichtigste Gebet am Wochenende, so dass jeder kommen kann, weil er nicht arbeiten muss.

Olivia Schmiedhofer, Klasse 7b

 

Was hast du über das Leben der Muslime hier in Hanau erfahren?

Sie haben uns einen Eindruck über ihr Leben gegeben. Wie sie das hinbekommen, fünf Mal am Tag zu beten, obwohl sie doch arbeiten gehen, das ist erstaunlich.  Ich habe erfahren, dass das Freitagsgebet um eine bestimmte Uhrzeit sein muss und sehr wichtig für die Muslime ist. Sie beten dann immer auf einem Gebetsteppich.


Was von den Erzählungen der Muslime über die Ausübung ihrer Religion hat Dich am meisten beeindruckt, berührt, bestürzt,...?


Mir hat am besten gefallen, dass sie uns so offen von ihrem Leben erzählt haben, dass sie uns die Tür zur Moschee aufgemacht haben und uns gezeigt haben, wie es dort so aussieht. Der Imam hat uns noch eine Stelle auf Arabisch  aus dem Koran vorgelesen. Zum Schluss haben wir noch etwas zu essen
bekommen: Kuchen und eine Rolle aus Blätterteig und Schafskäse. Dazu gab es noch einen sehr leckeren Schwarztee.

Lisann Schwab, Klasse  7a

 

In Hanau gibt es 7 Moscheen. Die Milli Görüs Moschee hat 2 Imame, da es eine große Gemeinde ist. Sie beten auf Teppichen, weil der Ort, wo sie beten, sauber sein soll. Bevor man die Teppiche betritt, muss man die Schuhe ausziehen. Das Freitagsgebet ist ein „Muss“-Gebet und muss innerhalb einer bestimmten Zeit erfolgen. Für die Muslime ist der Freitag wie für die Katholiken der Sonntag. Aber nicht jeder Muslim kann freitags beten, da viele arbeiten müssen und es in Deutschland kein Gesetz gibt, das sagt, dass sie freitags frei kriegen. In der Moschee hängen nur Schriften von Allah, da man ihn nicht malen darf. Sie dürfen kein Schweinefleisch essen. Die Muslimas tragen Kopftücher, weil sie zeigen wollen, dass sie an Allah glauben. Es wird in mehreren Schulen jetzt Islam-Unterricht angeboten.

Hannah Roth, Klasse 7b


Wir danken Herrn Yilmaz, dem Vorsitzenden des Muslimischen Arbeitskreises Hanau sowie den Imamen und den Mitgliedern der Milli Görus Moschee für die vielen Informationen über den Islam und ihre herzliche Gastfreundschaft.


Andrea Weitzel


 

Adventszeit

Adventszeit

12.12.2014


Wir bereiten uns vor


Die Zeit vor Weihnachten ist in der Regel geprägt von Hektik, Geschenke-Shopping und unzähligen Terminen. An unserer Schule wollen wir versuchen, den Blick wieder auf das Wesentliche der Adventszeit und des Weihnachtsfestes zu lenken.


Aufmerksamen Schülerinnen ist aufgefallen, dass in diesem Jahr in der Krippe im Eingangsbereich das Jesuskind fehlt. Neben der Krippe regen in der Adventszeit verschiedene Impulse dazu an, darüber nachzudenken. Warum ist die Krippe leer? Wie können wir nicht nur in der Krippe, sondern auch in unserem Herzen Platz für das Jesuskind machen? In diesem Zusammenhang haben sich alle Schülerinnen in der Adventszeit einen guten Vorsatz gefasst, diesen aufgeschrieben und als symbolisches Stroh in die Krippe gelegt. Durch gute Taten wollen wir die Krippe und auch uns selbst vorbereiten, damit an Weihnachten Jesus wirklich ankommen kann und einen bereiteten Platz findet.


Während der Adventszeit feiern wir jeden Montagmorgen eine kleine Adventsbesinnung. Dabei singen Schülerinnen Adventslieder oder spielen sie auf Instrumenten vor. Alle Klassen hören neben den Liedern auch eine kurze besinnliche Geschichte über die Lautsprecher in ihren Klassenräumen. Die Besinnung kommt auch in den wöchentlich stattfindenden Gottesdiensten am Mittwochmorgen nicht zu kurz. Meist bereiten Schülerinnen diese Gottesdienste vor und gestalten sie zu einem bestimmten Thema. In der Adventszeit geht es dabei beispielsweise um die Frage, warum wir uns an Weihnachten etwas schenken.


Wie in jedem Jahr besuchte uns auch dieses Jahr wieder der Heilige Nikolaus am Montag nach dem 06.12. Er klopfte an jede Klassenzimmertür und verteilte kleine Geschenke.


Wir wünschen allen eine besinnliche Adventszeit!

 

Text: Herr Kunkel