Fachbereich Darstellendes Spiel

DS beim Tag der Nachhaltigkeit

DS beim Tag der Nachhaltigkeit

11.09.2018
    

5. Tag der Nachhaltigkeit in Hessen – Wir waren dabei!

 

Wie fing alles an? Im Januar der Überfall: Ein Arbeitsblatt, auf dem 17 Themen standen ... Nachhaltigkeit sollten sie bedeuten. Was hatte das mit DS zu tun?


Die 9b, geteilt in 2 Gruppen, hatte Mut. Zusammen entwickelten sie in Kleingruppen Szenen zum persönlichen Hauptthema der Nachhaltigkeitsziele der UN (https://www.bmz.de/de/ministerium/ziele/2030_agenda/17_ziele/index.html).


Darauf  eingelassen, überfiel ich die Teilgruppen damit, dass ein Geamtstück entstehen soll. Ehrlich ... zunächst hatte niemand eine Ahnung, was wir wollten und sollten. Aber am Ende kam "UNSER PRODUKT“ heraus:


Ein Ehepaar (Gerhard und Tude – Pauline und Theresa) sitzt vor dem Ferseher und schaut die Tagesschau. In der Tagesschau werden szenisch die Probleme Homosexualität, sowie Gleichberechtugung am Arbeitsplatz, Armut und  in der Anschlusssendung das Thema Gesundheit eingebracht. Ein Abschluss erfolgt über persönliche Statements, wie gelebt werden soll!

 

Nominiert als einer von  sieben (von insgesamt 36) Beiträgen zum Kreativwettbewerb zum Hessischen Tag der Nachhaltigkeit.

 

Eine grandiose Leistung nach einem Jahr DS, liebe 9b!!!

 

Autor: M. Gutzler

 

DS-Aufführung

DS 2017/2018

20.06.2018
    

DB-Stories on ice oder on ICE ...

 

So lautete der Titel des drittend Stücks, das im Grund durch Improvisation und Alltag geprägt wurde. Es ist immer noch ein Stück Improvisation und Alltag, denn geprobt haben wir wenig...Aber gut, Lernstoff des letzten Jahres war IMPRO und wer improvisiert nicht jeden Tag?

Im vergangenen Schuljahr haben wir uns viele Gedanken gemacht, sind aber immer wieder an einem Punkt hängen geblieben...der Deutschen Bahn...vielleicht auch, weil es aus unerklärlichen Gründen nicht weiterging, wir stecken blieben, wer zu spät kam oder ein Kabel geklaut wurde!? Wie dem auch sei, wir haben all unsere Bahnerfahrungen gesammelt und sie in ein offenes Konstrukt gepackt... Darstellendes Spiel eben und NICHT die Inszenierung einesTheaterstücks, das vor 100-200 Jahren geschrieben wurde. NEIN, wir haben uns sogar Gedanken zur Gegenwart und Zukunft gemacht: „AlexB, die künstliche Intelligenz der Deutschen Bahn“.

Wir wissen, dass wir keine Profis sind, aber wir haben uns an die höchste Kunst, die Improvisation – zumindest größtenteils – herangewagt.

Der aufmerksame Zuschauer hat das schlichte Bühnenbild bemerkt, aber durchaus verstanden, wann und warum wir am Bahnsteig oder in der Bahn waren.

Den Klassen 7 und 8, sowie den Zuschauern abends vielen Dank für das gute, positive und konstruktive Feedback!

 

Die DS-Gruppe 9/10

 

Autor: M. Gutzler

 

DS-Unterricht aktuell

DS 2017/2018

18.06.2018

Aus dem DS-Unterrichtsalltag

Darstellendes Spiel (DS) in Klasse 8 ist seit dem Schuljahr 2017/18 verpflichtend. Natürlich kann man sich nun fragen: „Warum?“ Und vor allem, warum sollte man Noten darauf geben, dass die Schülerinnen 14-tägig ein bisschen Theater machen...machen sie nicht immer Theater? Nein, das machen sie nicht!

Der erste Durchlauf hat gezeigt, dass sich viele auch im „normalen“ Unterricht anderes verhalten. In DS geht es nicht um stumpfes Auswendiglernen, sondern vor allem auch, wie man sich präsentiert; man schöpft Selbstvertrauen. Das Vertrauen zur Klasse wird gestärkt und damit das Autftreten bei Referaten. Gerade das freie Arbeiten mit wenigen Vorgaben, also das KREATIV SEIN, wird ebenso hervorgehoben wie die Rückmeldung nach einzelnen Szenen, um sich zu verbessern.

In DS werden auch Arbeiten geschrieben, die –vielleicht anders zu üblichen Fächern - zur Weiterarbeit am Thema dienen und auch schüchterneren Schülerinnen die Möglichkeit geben, ihre Gedanken zu äußern. Darstelllendes Spiel ist besonders bedeutsam, weil man „spielerisch lernt und die Theorie gleich ausprobiert wird“.
 
Hier zwei Beispiele aus der Arbeit zum Stück „So wollen wir leben“
 
Aufgabe: Wie müsste die Welt sein, dass du darin leben wolltest? (Argumentationsaufbau: Was stört? Wie muss es sich ändern? Was wünschst du dir für deine Zukunft?)
 
Kimberly Joll (8b):

Ich würde gerne in einer Welt leben, in der es egal ist, ob man dick oder dünn ist, ob man helle Haut oder dunkle Haut hat, ob man auf Männer oder auf Frauen steht. Mich stört es, dass sich die Menschen gegenseitig fertig machen und Krieg führen anstatt friedlich miteinander zu leben und die Welt gut zu gestalten. Jeder sollte seine Mitmenschen akzeptieren und respektieren so wie sie sind. Außerdem sollte man zu jedem freundlich sein, auch wenn man ihn vielleicht nicht so gut leiden kann. Ich wünsche mir, dass es eine Welt ohne Krieg gibt und dass jeder die Chance auf ein glückliches und gesundes Leben hat. 
 
Melina Klumpp (8b):
Mich stört es, dass fast niemand mehr auf die Umwelt achtet, viel zu viele Autos fahren und Müll einfach liegen bleibt. Das muss doch nicht sein, es gibt Mülleimer, die sogar extra noch ausgeleert werden; und das ist echt ein blöder Job, ich meine, wer will denn Mülleimer leeren. Diese Leute stehen jeden Tag auf, um sich um den Müll anderer zu kümmern, davor sollten wir Respekt haben! Wenn ihr den Müll nicht in den Mülleimer macht und sich jeder denkt, „einmal schadet doch nicht“, lebt ihr irgendwann in euren eigenen Müllbergen! Achtet auf die Umwelt oder wollt ihr, dass eure Enkel irgendwann im Müll leben müssen? Nein! [...]
Zusätzlich finde ich es schrecklich, wie viele Leute auf der Straße leben. Wieso müssen die Wohnungen denn so teuer sein? Ein bisschen weniger Miete reicht vollkommen aus.

Die Kriege sollten ebenso beendet werden. Jeden Tag sterben unschuldige Menschen, das muss nicht sein, nur weil zwei Gruppen sich streiten bzw. sich nicht verstehen, müssen andere Menschen darunter leiden, ein Trauma bekommen, ihre Familien, ihr Zuhause oder auch ihr Leben verlieren, das möchte doch keiner selber erleben.

Fazit:
Die Welt muss sauberer werden und die ganzen Kriege müssen aufhören! Man sollte mehr auf die Armen und Hungernden achten. Es wäre doch schon mal ein Anfang die Welt ein kleines bisschen besser zu machen, wenn jeder bei sich selber anfängt zu arbeiten und zu gucken: Was mache ich nicht gut oder was kann ich besser machen?

Danke das Sie sich die Zeit genommen haben meinen Beitrag zu lesen.

DS 2017/2018
 

Open Stage - Schauspielhaus Frankfurt

Open Stage - Schauspielhaus Frankfurt

17.05.2018


Auf der Such nach Inspiration... oder auch besser nicht! Besuch bei der „Open Stage Frankfurt“


Beim Spielraum „Open Stage“ im Schauspielhaus Frankfurt gab es viele Werke, die positiven Eindruck hinterlassen haben, aber auch einige, bei denen man den Sinn noch lange Zeit danach hinterfragte. Ich sage nur: „Früher warst du da und jetzt nicht mehr…“, oder „Form the banana..“. Allerdings hat mir am besten das Stück der sechs Mädchen im roten T-Shirt und schwarzer Hose gefallen. Am Anfang, während sie blind mit einer Maske über die Bühne liefen, konnte man gut das 9-Punkte-Feld beobachten. Die Aufführung stellte das Leben eines heranwachsenden Teenagermädchens dar. Es fing an mit der Kleidung, die nicht mehr passte. Mit den Barbies, die langsam immer öder wurden und endete mit der Pubertät bis hin zum stressigen Leben eines Erwachsenen. Es war aufschlussreich, ausdrucksstark und einleuchtend für jedermann. Was mich aber am meisten berührt hat, war der Monolog von Lisa Striezel. Dieser handelte von einer Frau, die von ihrem Mann bewusstlos geschlagen wurde, aufwacht und denkt, sie wäre bloß gestürzt. Dies passierte ihr immer öfter und sie ließ die Verletzungen beim Arzt behandeln. Der Arzt fragte allerdings nie wie es ihr geht, egal wie sehr man es in ihren Augen sah. Dieses authentische „Frag mich… Frag mich doch einfach! Wieso fragt mich denn keiner? Ich hätte es dir erzählt.“ hat mich besonders berührt, da es sich ein wenig an mich selbst erinnert hat. Es war emotionsgeladen, ergreifend und faszinierend zugleich. 
Was meinen Kopf jedoch nie wieder verlassen wird, ist die Showeinlage von Lea Becker, Maxime Müller und Luis Skalieris mit dem Song „Form The Banana“. Den Sinn hinter dieser Performance habe ich noch nicht so ganz begriffen, genauso wie bei dem selbstgeschriebenen Song von Luca Gerlinger „Früher warst du da und jetzt nicht mehr“. Aber alles in allem war es doch ein schöner und amüsanter Abend, den ich noch lange in Erinnerung behalten werde.

 

Darstellendes Spiel - Was ist das?

Darstellendes Spiel

23.11.2016


Theater spielen ist das eine, aber die Kunst des Theater zu analysieren und zu reflektieren ist etwas anderes. Wir gehen ins Theater und besprechen die Stücke, um Anregungen für unsere Ergebnisse zu erzielen.

 

Innerhalb des Faches arbeiten wir an unserem Körper, unserer Ausdrucksweise und auch an uns selbst (als Persönlichkeit).

 

Welche Schwerpunkte hat unser Kurs?

 

- die Ausdrucksweise des Körpers

- die Wirkung unserer Stimme

- spielerisch-künstlerische Prozesse begreifen und die Zeichensysteme des Theaters erproben und verstehen

- szenische Umsetzung

-Präsentation der eigenen Person

- Wege, die eigene Identität kennenzulernen

- Erfahrungen sammeln

- Spaß haben

 

Am Ende des Schuljahres steht eine Aufführung, die wir selbst erarbeitet haben. Momentan befinden wir uns in der Sammlungsphase.